Kommentar: Baustopp auf der K 39 in Jork-Borstel geht weiter

Kommentar zur Kritik und der bisherigen Kommentierung der Baumaßnahme an der K 39!

Es ist schon ein Trauerspiel mit der K39. Schon wieder ein Baustopp und so richtig weiß eigentlich keiner,  wer nun Schuld hat am Desaster. Man kann nur hoffen, dass der Landkreis bald die Reißleine zieht und sich etwas einfallen lässt, wie es weitergehen kann.

Inhaltlich haben Peter Rolker (FDP) und auch Gerd Lefers sicher recht mit ihrer Auffassung, dass wahrscheinlich vor allem der Planer hier gravierende Fehler begangen hat, wie schon in Osterladekop und an der Umgehungsstraße ins Jorker Gewerbegebiet. Dieses Thema jetzt aber in den Jorker Wahlkampf zu ziehen (so nach dem Motto: Nur wir kümmern uns um die Baumaßnahme!), ist eine doch sehr durchsichtige Art und Weise gerade von den beiden, die im Kreistag die Kontrolle über die Planung von Straßen mit innehaben. Habe aber in den letzten Monaten und Jahren nichts gehört zum Thema Kontrolle der Ausschreibungen und der Forderung nach Änderungen.

Glaubwürdigkeit in Wahlkampfzeiten sieht anders aus, zumal die Gemeinde Jork keine Verantwortung für diese Planung und Durchführung trägt!

Die Gemeinde hat jedenfalls alles getan, weil sie im ständigen Gespräch mit dem Landkreis ist, Fragen stellt und in Jork über die Maßnahmen vernünftig aufklärt.

Es hilft uns in Jork auch nicht viel weiter, jetzt die Klagen über mangelnde Planung des Landkreises usw.  zu hören. Komisch ist auch, dass das Klagen oft erst dann anfängt, wenn die Maßnahmen anlaufen. Manchmal gewinnt man den Eindruck und/oder stellt sich die Frage, sollte die Baumaßnahme überhaupt stattfinden oder verbirgt sich dahinter bei einigen Kritikern grundsätzliche Ablehnung, dann aber bitte rechtzeitig, konsequent und von Beginn an!

Trotzdem steht der Landkreis hier in der Verantwortung für die Gesamtmaßnahme und muss sich schnell was einfallen lassen, damit nicht die Bürger/innen an der K 39 auf viele weitere Monate die Leidtragenden dieser so schleppend laufenden und bisher dilettantisch organisierten Baumaßnahme sind.

Eins steht auf jeden Fall fest:  Wir müssen schon jetzt davon ausgehen (mit dem jetzigen oder einem evtl. anderem Planungsbüro bzw. anderer Baufirma), dass der Bau der K 39 länger dauern wird und vor allem höhere Kosten verursacht.

Man sollte zumindest die Hoffnung nicht aufgeben, dass das die neue K 39 mit entsprechend ausgebautem Fahrrad- und Fußweg am Ende doch noch zu einem einigermaßen guten Ergebnis führt!

Harm Paul Schorpp

 

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