Rückblick der GRÜNEN Fraktion auf die letzten fünf Jahre Ratsarbeit

Seit 40 Jahren arbeiten GRÜNE erfolgreiche in der Jorker Kommunalpolitik

1981 zogen erstmals zwei GRÜNE Ratsmitglieder in den Jorker Rat ein. Seither waren wir (bis auf eine Wahlperiode von 1986 – 1991, da war nur ein GRÜNER Vertreter im Rat) immer als Fraktion mit zwei oder sogar drei GRÜNEN im Rat vertreten.

In den letzten fünf Jahren hat unsere dreiköpfige GRÜNE Fraktion über 33 Anträge und Anfragen sowie konzeptionelle Überlegungen zu einer ganzen Bandbreite von Themen in den Rat und die Ausschüsse eingebracht. Immer haben wir uns mit unseren Anträgen daran gehalten, was wir 2016 in unserem Programm versprochen haben. Wichtig war uns dabei auch, über den „Jorker Tellerrand“ hinauszuschauen. Für die meisten unserer Anträge konnten wir Unterstützung und entsprechende Mehrheiten im Gemeinderat finden.

Wir konnten wichtige Themen anstoßen und voranbringen.

Schwerpunkte hierbei waren vor allem:

  • Umweltthemen, wie den Klimaschutz und energetische Konzepte;
  • Bewerbung des Alten Landes als Kulturlandschaft zum Welterbe der UNESCO;
  • Errichtung eines Gedenksteins auf dem Jorker Friedhof mit Namen der Opfer des Nationalsozialismus in Jork;
  • Ausbau und Verbesserung des ÖPNV-Angebots sowie Aufbau einer Fahrgastinformationsanzeige und Bau barrierefreier Bushaltestellen;
  • die Verbesserung der Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger durch entsprechenden barrierefreien Ausbau von Wegen und Straßen;
  • die Verkehrsberuhigung im Ortszentrum (Bsp.: Straße Am Fleet);
  • soziale Themen, wie den Ausbau und die Verbesserung der Kitaplatzangebote sowie den Neubau eines Kindergartens in Estebrügge und die Neukonzipierung und den Neubau der Grundschule Am Westerminnerweg mit angeschlossener Sporthalle;
  • Ratsresolution zu den rechtsterroristischen Morden in Hanau;
  • Infrastrukturgestaltung auch unter Berücksichtigung demografischer Entwicklungen;
  • die Arbeit im Bau-, Planungs-, Umwelt- und Klimaschutzausschuss (BPUK) mit Anträgen zur:
    • Bauplanung: zukünftig behutsameres Bevölkerungswachstums durch kleine Neubaugebiete und Wohnungsbau möglichst nicht in den Randgemeinden, wo keine oder kaum Infrastruktur vorzufinden ist, sowie Beachtung der Verkehrsbelastung durch den motorisierten Individualverkehr;
    • Förderung zum Erhalt bzw. Aufwertung älterer Siedlungen u.a. durch ein Quartiersmanagementkonzept;
    • Wohnungsbauentwicklung und Infrastruktur;
    • weitere Entwicklung auf Hahnöfersand, nachdem Hamburg die Aufgabe der Justizvollzugsanstalt verkündet hat;
    • Verkehrssituation und Umgestaltung im Ortszentrum;
    • Fahrradwegbau an der Umgehungsstraße zum Gewerbegebiet;
    • eine Überarbeitung der Gestaltungssatzung;
    • die Abschaffung der STRABS (Straßenausbaubeitragssatzung) haben wir von Beginn an unterstützt, sie ist dann auch mit großer Mehrheit abgeschafft worden;
    • Regelmäßige Berichterstattung über die Ergebnisse der von uns geleiteten Arbeitsgruppe zum ÖPNV: Verbesserung des Bus-Fahrtenangebots im Abend- und Wochenendverkehr; bessere Verbindung nach Hamburg-Cranz zum 150er-Bus mit der neu geschaffenen Linie 2040 von Buxtehude über Jork nach Hamburg-Cranz Elbdeich;
    • Elbvertiefung sowie Schlick- und Hochwasserproblematik in Elbe, Este (hier insbesondere auch die Schließproblematik des Estesperrwerks) und den Yachthäfen mit Resolutionen und Anträgen u.ä. kritisch begleitet und hinterfragt.

Für uns  steht in der Kommunalpolitik immer im Vordergrund, allen hier lebenden Menschen ein sicheres und zukunftsorientiertes Leben in Jork zu ermöglichen!

GRÜNE wählen lohnt sich, damit Jork im Herzen (noch) grüner wird!

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