Langprogramm

Kapitel unseres Wahlprogramms
01 Landwirtschaft – Obstanbau [genericon icon=rightarrow]
02 Ortsentwicklung [genericon icon=rightarrow]
03 Kultur fördern [genericon icon=rightarrow]
04 Verkehr & Mobilität [genericon icon=rightarrow]
05 Kinder, Schule & Jugend [genericon icon=rightarrow]
06 Gesundheit und Soziales [genericon icon=rightarrow]
07 Tourismus [genericon icon=rightarrow]
08 Zustand der Wege und Straßen in Jork [genericon icon=rightarrow]
09 Elbvertiefung muss verhindert werden [genericon icon=rightarrow]
10 Energie und Klimaschutz [genericon icon=rightarrow]
11 Personalpolitik im Rathaus [genericon icon=rightarrow]
12 Finanzen und Haushalt [genericon icon=rightarrow]

01 Landwirtschaft – Obstanbau
Wir wollen die vorhandenen Obstbauflächen gegen Bau-, Gewerbe- und Industriespekulationen (u.a. der Hansestadt Hamburg) planerisch sichern. Entsprechende Maßnahmen müssen so koordiniert werden, dass ein Höfesterben nicht begünstigt wird (Flächennutzungsplanung).

Die bisherige positive Entwicklung hin zu mehr ökologischem Obstanbau soll auch zukünftig unterstützt werden, da diese Anbauform ein Gleichgewicht zwischen Artenreich-tum und Rentabilität der Betriebe schafft. Darüber hinaus kann sich das Alte Land besser gegen den Zugriff von Großindustrien und Handelsketten wehren, wenn es seine natürlichen Ressourcen beim Obstanbau schützt.

„Die kleinbäuerliche Biolandwirtschaft ist ein Schatz für die ganze Welt. Sie schützt die Ökologie und ist Zukunftssicherung für die Ernährung.“
Aus: [genericon icon=link]weltagrarbericht.de

Wir fordern weiterhin, dass es auch im Alten Land keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen geben darf!  siehe auch: [genericon icon=link] www.keine-gentechnik.de  und  [genericon icon=link]www.genfoodneindanke.de

02 Ortsentwicklung
Weiterer Wohnungsbau sollte in Jork möglichst nur im Ortszentrum erfolgen. Wir werden keinem weiteren Siedlungsbau und Gewerbe in wertvollen Obstbauflächen zustimmen. Stattdessen schlagen wir vor, vorhandene nicht genutzte Gebäude und Flächen in einem Kataster zu erfassen und vorrangig im Sinne eines Gebäude- und Flächenrecyclings bzw. -managements zu nutzen. Neue Konzepte zur Umgestaltung von älteren Siedlungen sind dazu wünschenswert.

Die geplante Wohnbebauung an der Königreicher Straße lehnen wir eindeutig ab. Zukünftig fordern wir von der Bauverwaltung in Jork, die Ratsgremien in Entscheidungsprozesse über Einvernehmenserklärungen frühzeitig einzubinden und zu informieren. Auch ist darauf zu achten, dass in den Außenbereichen der Gemeinde keine ungeordnete Planung an den Bedürfnissen der Menschen vorbei erfolgt. Hierzu gehört auch, dass die geplante Verlegung des Lagerplatzes und der Hafenanlage des Wasser- und Schifffahrtsamtes in der Este von Buxtehude nach Jork-Groß Hove unbedingt verhindert werden muss.

Die ortsübliche Struktur in allen Ortsteilen zu erhalten bleibt für uns GRÜNE eine wichtige Aufgabe in der nächsten Wahlperiode. Die Gemeinde Jork sollte die Nahversorgung der Bevölkerung durch Stärkung des Einzelhandels und regionaler Anbieter weiterhin fördern, wie z. B. den Wochenmarkt am Freitag. Wir werden keine weiteren Verbrauchermärkte und Discounter akzeptieren, da sie den lokalen Einzelhandel schwächen.

Die Attraktivität des Ortszentrums von Jork und Borstel soll verbessert werden durch:

  • optische Aufwertung der Straßenseitenräume sowie Sanierung des Fleetgeländers und -ufers,
  • Erneuerung der Arp-Schnitger-Brücke und die dadurch bessere Nutzungsmöglichkeit des Zigarrenmacherhauses,
  • freundliche Gestaltung der Straße Am Fleet und
  • der Borsteler Reihe für Fahrradfahrer und Fußgänger und die Uferbefestigung des Fleets an der Kleinen Seite in Borstel.

In den Estegemeinden und an der Lühe verbietet das Niedersächsische Deichgesetz von 2004 angeblich aus Gründen der Deichsicherheit jegliche Bebauung und Bepflanzung der Deiche.

Wir fordern, dass Bautätigkeit in bisherigem Umfang und Modernisierungen auf dem Deich und in der 50m-Zone weiterhin möglich sind. Wir werden uns weiter mit den Bürgerinitiativen und den anderen Parteien – ggf. auch gegen das GRÜN geführte Umweltministerium – dafür einsetzen, dass für die historischen Deichhufendörfer des Alten Landes eine Regelung gefunden wird, die deren Bestand in Zukunft garantiert und Rechtssicherheit herstellt.

Wir werden die IG Este nicht nur bei dem Thema „Bestandsschutz und Rechtssicherheit für die Deichbewohner“, sondern auch dabei unterstützen, die Realisierung der geplanten „Mini-Deich-Lösung“ in Buxtehude zu verhindern.

03 Kultur fördern
Im Jahre 2021 werden die Orte Jork und Borstel 800 Jahre alt (erste urkundliche Erwähnung 1221). Ähnlich wie das 750-jährige 1971 und das 777-jährige 1998 sollte auch dieses Jubiläum in einem würdigen Rahmen unter Beteiligung der Bürger/innen begangen werden. Das Angebot der Jorker Bücherei sollte u.a. durch Nutzung von E-Book-Readern erweitert werden. Die Gemeinde sollte alle Vereine und Initiativen stärker unterstützen und fördern, die das kulturelle Angebot in Jork bereichern.
Es bleibt dabei: Unser Ziel ist, dass das Alte Land das Prädikat „Welterbe“ erhält, deshalb muss die Arbeit des Welterbevereins mehr gewürdigt und aktiver von den Ratsgremien in der SG Lühe und Jork unterstützt werden. Der nächste Schritt auf diesem Weg ist das Erreichen der bundesdeutschen Auswahlliste.
[genericon icon=link]www.welterbe-altes-land.de

04 Verkehr / Mobilität
Nur eine erhebliche Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und eine gezielte Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger können die Belastung der Menschen durch den motorisierten Individualverkehr (CO2, Feinstaub, Asphaltierung der Landschaft und Lärm) verringern.

Östlich und südlich von Jork haben die Verantwortlichen das auch erkannt: In den Hamburger Stadtteilen Cranz, Neuenfelde und Francop hat die Stadt Hamburg den Busverkehr der Linien 150 und 257 in den letzten Jahren ausgeweitet, und das Land Nieder-sachsen hat das Angebot von S-Bahn und  Metronom auf der Strecke Hamburg – Stade deutlich verstärkt (in der Hauptverkehrs-zeit jetzt alle 10 Minuten von und nach Buxtehude, Wochenend-Nachtverkehr bis Stade). Für den Busverkehr ist der Landkreis Stade zuständig, der aber nicht bereit ist, hier Verbesserungen zu veranlassen. Trotz konstruktiver Zusammenarbeit aller Jorker Fraktionen beim Thema ÖPNV wurde keine unserer Anregungen realisiert. Der Landkreis fordert, dass Verbesserungen durch Angebotseinschränkungen an anderer Stelle kompensiert werden sollen – aber das ist für uns nicht akzeptabel. Er muss mehr Geld in den Busverkehr investieren.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in Jork fordern weiterhin einen Ausbau des ÖPNV:

  • Verlängerung der Buslinie 150 (Bf. Altona – Cranz) bis Jork, Marktplatz,
  • Taktverdichtung auf der Buslinie 257 (S-Neugraben – Neuenfelde – Jork),
  • Anbindung der Gemeinde Jork an das Hamburger Nachtbusnetz, als erster Schritt Verlängerung des Ende 2014 auf der Buslinie 257 eingeführten Wochenend-Nachtverkehrs zwischen Neugraben und Neuenfelde bis Jork,
  • Wiedereingliederung der Gemeinde Jork in den HVV-Großbereich Hamburg, um die Nutzung der Busse preisgünstiger zu  machen (Jork ist die einzige Hamburger Stadtrandgemeinde, die sich nicht im Großbereich befindet!),
  • verbessertes Angebot auf der Buslinie 2030 (Buxtehude – Jork – Borstel – Steinkirchen), die für die Ortsteile Borstel und Ladekop – abgesehen von den Schulbussen – das einzige öffentliche Verkehrsmittel ist,
  • Wiedereinführung von Busfahrten zwischen Jork und Buxtehude abends nach 19 Uhr und sonntags,
  • Wiedereinführung von Busfahrten zwischen Jork und Stade abends nach 20 Uhr, sonnabendmorgens und   sonntagvormittags,
  • Einbeziehung der Lühe-Schulau-Fähre in den HVV,
  • Einbeziehung des Elbe-Radwanderbusses in den HVV, damit Schüler und andere Zeitkarteninhaber ihn ohne Zuzahlung benutzen können – dadurch würde zumindest im Sommerhalbjahr die Anbindung von Borstel, Neuenschleuse, Wisch und  Lühe an den ÖPNV am Wochenende deutlich verbessert.
  • Die Einrichtung einer Autofähre zwischen Jork-Wisch und Wedel lehnen wir entschieden ab, weil das Verkehrsaufkommen dramatisch zunehmen und dies zu einer unakzeptablen Mehrbelastung der Anwohner/innen führen würde. Die für die Autofähre notwendigen finanziellen Mittel sollten besser in den Busverkehr investiert werden.

[genericon icon=link]www.vcd.org – Verein für zukunftsfähige Verkehrspolitik
[genericon icon=link]www.kopf-an.de – Kampagne des Bundesumweltministeriums
„Kopf an – Motor aus“ auf Kurzstrecken
[genericon icon=link]www.verkehrsmittelvergleich.de – schnellste, günstigste Verkehrsmittel

05 Kinder, Schule & Jugend
DIE GRÜNEN unterstützen die engagierte Arbeit in den Jorker Kindergärten und Schulen, von „Tintenklecks“, den Jorker Schulen, der „Runden Tische“ sowie der Jorker Jugendkonferenz. In der Jugendarbeit benötigen wir nach wie vor mehr  Angebote für Kinder und Jugendliche in allen Ortsteilen der Gemeinde, dies vor allem dort, wo für Kinder und Jugendliche bisher kaum etwas geboten wird. Alle Angebote für Jugendliche im Jugendzentrum, in der Jugendkonferenz, in den Vereinen und Verbänden sowie den Kirchengemeinden halten wir für förderungs-würdig und unterstützen weiterhin aktiv alle  entsprechenden Initiativen und Vorschläge. Ein Highlight ist nach wie vor die Jorker Skater-Anlage mit den Graffitiwänden! Viele Jugendliche, auch aus anderen Gemeinden, nutzen sie.

Wir fordern:

  • eine bedarfsgerechte Anzahl von Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen,
  • den weiteren Ausbau der Ganztagsplätze,
  • die Reduzierung der Gruppenstärken in den Kindergärten,
  • die weitere Förderung der vorschulischen Erziehung,
  • die Erweiterung des Ganztagsschulangebotes,
  • die Sporthalle für die Grundschule „Am Westerminnerweg“,
  • mehr Mitsprache von Jugendlichen bei allen sie betreffenden Vorhaben und Anliegen,
  • Einbeziehung und Umsetzung der Ergebnisse von „Pimp your town“.

In dem vorgegebenen Rahmen hat sich die Oberschule für Jork bewährt und bietet die Möglichkeit, bis zur zehnten Klasse alle Schulformen abzudecken. Dies wird von Lehrerinnen und Lehrern, von den Eltern und der Politik unterstützt.

DIE GRÜNEN in Jork werden diesen Prozess weiterhin positiv begleiten.

06 Gesundheit / Sozialpolitik
Wir plädieren für:

  • den Aufbau eines differenzierten Tagespflegeangebotes (z.B. für körper- oder geistig behinderte Menschen und Demenzkranke) in Jork,
  • die Unterstützung von älteren Menschen auch aus anderen Kulturkreisen,
  • die Ansiedlung einer Kinderarztpraxis in Jork,
  • die zügigere Umsetzung der Vorschläge aus dem Seniorenbeirat zur Herstellung eines barrierefreien Jork,
  • eine aktive Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements,
  • eine Integration von Flüchtlingen durch Ausbau von Angeboten, wie Sprachkursen und Praktikastellen sowie die Schaffung von geeigneten Arbeitsplätzen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kämpfen schon lange gegen Armut, soziale Ausgrenzung und Sozialabbau und lehnen alle weiteren Einschnitte in das soziale Netz ab. Auch Kommunalpolitik kann in diesem Bereich aktiv werden und Zeichen setzen. Wir setzen uns dafür ein, dass in Jork mehr sozialversicherungspflichtige Arbeits-plätze geschaffen werden, mehr bezahlbarer Wohnraum für alle vorgehalten wird, die Gemeinde weiterhin Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt und die örtlichen Handwerksbetriebe und Firmen weiterhin in ausreichen-dem Maße ausbilden und geeignete Arbeitsplätze anbieten.

Der Umgang der Gemeinde Jork mit Flüchtlingen ist anerkennenswert, und die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen läuft sehr gut. Besonders hervorzuheben ist hierbei das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen!

07 Tourismus
Das Alte Land, als Kulturlandschaft durch Obstanbau, Deiche und verschiedene Wasserläufe geprägt, muss dieses Kapital nicht nur erhalten, sondern pflegen und weiterentwickeln.

  • Dazu sollte
    ein wirklich sanfter Tourismus konzipiert werden, der Natur erhält und schonend mit ihr umgeht, dabei aber menschliche
    Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung nicht vergisst,
  • der Radfahrtourismus weiter ausgebaut werden,
  • es verbesserte Informationen für Touristen über Busverbindungen und Anlegemöglichkeiten für Wasserwanderer geben.

Wir fordern ein Konzept auch über Gemeindegrenzen hinweg für neue kombinierte Fuß- und Radverbindungswege, z.B.:

  • Wetternweg von Estebrügge bis Vogelsangerweg verlängern,
  • vom Wetternweg eine Verbindung nach Osterladekop schaffen,
  • vom Grenzweg bis Kohlenhusen einen Weg ausbauen.

08 Zustand der Wege und Straßen in Jork
Viele Gemeindestraßen und Gehwege befinden sich in einem katastrophalen Zustand, daran muss sich dringend etwas ändern. Für die Umsetzung bedarf es aufgrund des hohen Investitionsbedarfs einer Prioritätenliste, um so in den nächsten Jahren nacheinander zumindest die im schlechtesten Zustand befindlichen Straßen und Gehwege sanieren zu können.

09 Elbvertiefung muss verhindert werden
Die geplante Vertiefung und Verbreiterung der Elbfahrrinne darf nicht stattfinden, weil der Fluss dadurch ökologisch weiter verarmt, die Nebenflüsse und die Sportboothäfen verschlicken, die Flutgefahren steigen, die Deichsicherheit gefährdet wird und die Ausweitung der Brackwasserzone für den Obstbau zu einem ernsthaften Problem bzw. sogar zu einer Existenzgefährdung führen kann.

[genericon icon=link]www.wir-brauchen-keine-elbvertiefung.de: aktuelle Informationen zum Stand der Diskussion

10 Energieversorgung und Klimaschutz
Für das Einsparen von Energie und den Ausbau regenerativer Energien!
Die Gefahren und Risiken durch die Atomenergie sind nicht zu verantworten!

Bis heute ist die Entsorgungsfrage nicht geklärt! Um den Ausstieg aus der Atomenergie unumkehrbar zu machen, müssen wir weiterhin auch im kommunalen klimaschädlichen CO²-Ausstoßes nicht aus dem Auge verlieren. Denn auch Kohlekraftwerke sind keine Alternative zu Atomkraftwerken. Deshalb bleibt es dabei: Kein neues Kohlekraftwerk in Stade!
[genericon icon=link]www.atomausstieg-selber-machen.de – Hinweise zu Ökostrom

Eines ist sicher: Die Zukunft der Energieversorgung ist ohne Atom und Kohle möglich und nötig!

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung befürwortet diesen Weg. Unsere größte Energiequelle ist die Nutzung von Einsparpotenzialen. Nicht nur, dass wir dabei Strom, Gas, Kohle oder Öl sparen, sondern auch Geld. DIE GRÜNEN haben hier in den letzten Jahren einige Initiativen ergriffen, damit die Gemeinde Jork mit gutem Beispiel (Bereitstellung von Dachflächen für die Fotovoltaik, Bezug von „grünem“ Strom für die Gemeinde) vorangeht. Dies soll jetzt ergänzt werden durch ein von uns vorgeschlagenes kommunales Energiekonzept in Verbindung mit dem Klimaschutzkonzept der drei Gemeinden.

Folgende Forderungen sind wichtig:

  • Erstellung von Energiepässen für alle gemeindeeigenen Gebäude und einer CO2-Bilanz mit dem Ziel, bis 2021 eine 25%ige Reduzierung zu erreichen,
  • bei neuen Bau- und Sanierungsvorhaben Niedrig-/Nullenergiestandard vorschreiben,
  • Mitsprache bei Stromtarifen zugunsten von Schwachlastzeiten (günstigere Nachttarife für alle),
  • weitere Solarstromanlagen auf gemeindeeigenen Dächern (Feuerwehrgerätehäuser, Sporthalle in Jork etc.),
  • Ladestationen für Elektro-Mobilität gespeist aus erneuerbaren Energien,
  • Beratungsmöglichkeiten für Bürger/innen zur Energieeinsparung.


11 Personalpolitik in der Jorker Verwaltung
Die personellen Entscheidungen des Bürgermeisters im letzten Jahr haben sich auf die Motivation der Beschäftigten negativ ausgewirkt. Im Unterschied zu den anderen Fraktionen im Jorker Rat halten wir die im letzten Jahr betriebene Personalpolitik des Bürgermeisters für einen fatalen Fehler, der bis heute nachwirkt. Nur wenn die Verwaltungsspitze und wir als Rat die Beschäftigten der Gemeinde Jork mit ihren Vorstellungen und Ideen auch ernst nehmen, sie würdigen und in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen, gibt es weniger interne Reibungsverluste.

Nur so können die anstehenden Aufgaben
in der Gemeinde Jork bewältigt werden. Mangelnde Transparenz und eigenwillige Entscheidungen des Bürgermeisters, oft ohne die Ratsgremien angemessen zu beteiligen und rechtzeitig zu informieren, müssen einer sachgerechten Informations- politik weichen. Wir fordern deshalb mehr Informationen und bessere Einbeziehung der Ratsgremien!

Es fehlt in Jork an Zukunftsvisionen, nur das Hier und Heute zu verwalten ist zu wenig!

12 Finanzen und Haushalt
Um auf die finanziellen Belastungen der Kommunen zu reagieren, verfolgen wir eine nachhaltige Haushaltspolitik,
indem wir Prioritäten für Investitionen von Infrastrukturmaßnahmen setzen und diese nach und nach umsetzen. Nicht alles, was durchaus wünschenswert ist, lässt sich sofort realisieren. Damit das auch für Bürger/inen nachvollziehbar ist, halten wir eine ehrliche und transparente Haushaltspolitik für notwendig.

Gemäß dem Leitbild der Gemeinde „familienfreundlich – wirtschaftsstark – innovativ“ haben wir unsere Vorstellungen deshalb in Form einer Prioritätenliste entwickelt.

Hier die wichtigsten größeren Projekte:

  • vollständige Sanierung der L 140 mit gut ausgebautem Fahrrad- und Fußweg auf der Nordseite, aber ohne zweiten Fahrrad- und Fußweg auf der Südseite,
  • Krippen- und KiTa-Plätze in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen und die Gruppen verkleinern,
  • Sporthalle für die Grundschule am Westerminnerweg,
  • Prioritätenliste zur Sanierung von Gemeindestraßen entwickeln und umsetzen.

Viele für Jork wichtige Entscheidungen werden im Kreistag getroffen, deshalb Ihre 3 Stimmen auch bei der Kreistagswahl am 11. September für die GRÜNEN.

Wenn grün, dann richtig.

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