Hafenkooperation in Norddeutschland statt Elbvertiefung – Konsequenzen aus dem Urteil des BVerwG

Herzliche Einladung zur Diskussionsveranstaltung zu einem aktuellen Thema:

Freitag, 7. April 2017, 19:30 Uhr im Fährhaus Kirschenland in Jork-Wisch mit Frau Dr. Valerie Wilms (BT-Abgeordnete der GRÜNEN aus Schleswig-Holstein)

Die Jorker GRÜNEN laden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Frau Dr. Valerie Wilms (BT-Abgeordnete der GRÜNEN aus Schleswig-Holstein) zu den Konsequenzen des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 9.2. zur Elbvertiefung. Dieses Thema ist aus aktuellem Anlass gerade für uns im Landkreis Stade und in Jork von besonderer Wichtigkeit, weil es für Hamburg u.a. um die Frage der Ausgleichsflächen auf niedersächsischem Territorium geht.

Foto von Rainer Kurzeder

Ohne Ausgleichsflächen wird die Elbvertiefung nicht umsetzbar sein, deshalb müssen wir hier sehr aufmerksam beobachten, in welche Richtung die Hansestadt Hamburg versucht, entsprechende Flächen in Niedersachsen zu bekommen. U.a. ist aus Jorker Sicht nicht zu übersehen, dass möglicherweise auch die Borsteler Binnenelbe dabei eine Rolle spielen könnte, aber auch andere Flächen wie Schwarztonnensand rücken dabei in den Fokus (Interview mit Herrn Roesberg in der Neuen Buxtehuder vom 25.2.2017 ist hierzu interessant). Unsere Forderung muss eindeutig so formuliert werden: Wir können keiner noch so toll verpackten Naturschutzförderung auf niedersächsischem Gebiet durch Hamburg stattgeben, wenn sie dazu dient,  nur einen Ausgleich für Hamburg herzustellen, um die von Jork und fast allen anderen Gemeinden an der Elbe immer vehement abgelehnte Elbvertiefung möglich zu machen!

 

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